Kellergeheimnisse

In jedem Fall ein schlimmes Ding. In der punkig wilden Inszenierung stellen die zwei Buben das scheinbar friedliche Dorf auf den Kopf, ohne dabei auf die Originalsprache von Wilhelm Busch zu verzichten. Menschen necken, Tiere quälen. Niemand bleibt verschont, kaum ein Geheimnis ungelüftet. Das unterste wird nach oben gekehrt. Nichts bleibt in trockenen Tüchern. Max und Moritz haben so einige Hühnchen zu rupfen. Doch sie sind nicht die einzigen die sich der unteren Schubladen bedienen… Die abartigen Neigungen der Erwachsenen lassen Max und Moritz Streiche fast harmlos erscheinen. Das Gehäuse des guten, ordentlichen Bürgers bröckelt rasch dahin, sobald die Buben ihr Unwesen treiben. Alles wird ausgereizt, nichts bleibt ungezeigt. Max und Moritz sorgen dafür, dass Kellergeheimnisse ans grelle Tageslicht kommen.

Ein musikalisches Theaterstück in sieben Streichen. Nicht für schwache Nerven.